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Ein Küchenchef im Spotlight- wir stellen Peter Angyal vor

Veröffentlicht: 13. 12. 19.Author: Finecut-Chefwear
Ein Küchenchef im Spotlight- wir stellen Peter Angyal vor Peter Angyal

 Vom Kindheitserlebnis bis zur Spitzengastronomie – Küchenchef Peter Angyal im Rampenlicht

(for English scroll down please )

Peter Angyal, ein Küchenchef ungarischer Herkunft, gehört heutzutage zu den inspirativsten Küchenchefs in Österreich. Seine Leidenschaft hat er von seinem Opa geerbt, mittlerweile folgen rund 45000 Follower seinen hervorragenden und phantasievollen Kreationen. Der Erfolg hat jedoch lange auf sich warten lassen.

Peter Angyal ist in der Kleinstadt Nagyatád an der ungarisch-kroatischen Grenze geboren. Er gehörte nie zu den strebsamsten Kindern.

„Schule und Lernen war nie meine Welt. Ich spielte viel lieber Fußball oder hing einfach nur mit meinen Freunden ab, anstatt in einem warmen Klassenzimmer zu sitzen.“

Infolgedessen ließ er sich weder durch Idole, noch durch die Schule inspirieren. Sein Held war sein Großvater. Ein leidenschaftlicher Fischer, ein Naturliebhaber.

„Die gemeinsame Zeit mit ihm war für mich das Höchste. Wir verbrachten unsere Freizeit am Fluss Drava in der Nähe unseres Dorfes. Ich habe ihn nur beobachtet und von ihm alles gelernt, was ich konnte. So entstand meine Vorliebe zur Natur und zum Angeln. Bis heute verbringe ich gerne ein paar Tage in einem Wald, am Fluss in einem Zelt. Am Lagerfeuer bereite ich mein Essen vor, je nach dem, was die Natur hergibt.“

Peter hat auch erzählt, warum er sich für eine Ausbildung in der Gastronomie entschieden hat. Hier musste er die wenigste Zeit die Schulbank drücken. Allerdings konnte er sich damals nicht vorstellen, Koch zu werden. Er dachte, das Kochen würde ihm nicht die kreative Freiheit und Selbstverwirklichung ermöglichen, die er suchte.

Sein Leben nahm eine große Wendung, als er nach seiner Ausbildung in Graz ins Berufsleben trat.

„Ohne Deutschkenntnisse und durch mangelnde Berufserfahrung hatte ich das Gefühl, ins tiefe Wasser geworfen worden zu sein, ohne jedoch schwimmen zu können. Natürlich habe ich hier sehr viel über den Beruf gelernt - wie man sich auf die Arbeit vorbereitet, wie man mit verschiedenen Zutaten arbeitet und wie man mit anderen Leuten/Kollegen zusammenarbeitet - tatsächlich habe ich gelernt, wie das ganze System funktioniert. Nach einem Jahr bin ich dann wieder nach Ungarn gezogen. “

Genau wie es bei den jungen und talentierten Köchen der Fall ist, versuchte er einen Arbeitsplatz zu finden, wo seine Arbeit anerkannt wird und er seine Kreativität entfalten konnte. Das Glück ließ lange auf sich warten. 2012 hatte sich jedoch das Blatt gewendet. Ab diesem Zeitpunkt begann seine tatsächliche Reise in die kulinarische Welt der Gastronomie. 

„Ich bin nach Schladming – einem bekannten Skiparadies Österreichs – gezogen. Hier begann ich in einem Hotel zu arbeiten. Nach dreieinhalb Monaten wurde ich zum stellevertretenden Küchenchef ernannt. Dann folgten zweieinhalb Jahre harte Arbeit – Tag und Nacht. Die investierte Arbeit hat Früchte getragen. Ich bekam die Gelegenheit, mich als Chefkoch auszuprobieren. Das war das erste Mal, dass ich über das Tagesmenü und den Zutaten selbst entscheiden durften. Ich konnte verschiedene Zutaten kombinieren, um etwas Neues zu erschaffen.

Nach ein paar Jahren holte ich auch beim Servieren der Gerichte das Maximum aus mir heraus.“

Den beruflichen Erfolgen folgten auch freudige Ereignisse in seinem Privatleben. Er heiratete, und sein erstes Kind kam zur Welt.

Die tägliche Routine wurde ihm überdrüssig und er hatte das Gefühl, die Zeit ist reif um zu wechseln.

„Nach diesen zweieinhalb Jahren als Küchenchef sehnte ich mich nach neuen Herausforderungen. Ich wollte neue Methoden erlernen, qualitativ hochwertiges Essen zubereiten. Das führte zu einer Arbeitsplatzwechsel. So begann ich in einem „a la carte“ Restaurant zu arbeiten. Im Jahre 2017 zogen wir nach Gröbming um, und mein zweites Kind erblickte das Licht der Welt.“

Während Peter noch am selben Ort arbeitet, schmiedet er bereits neue Zukunftspläne.

„Da ich mir neue und noch höhere Ziele gesetzt habe, muss ich mich verändern. Es ist eine neue Arbeitsstelle in Sicht, und freue mich auf die damit verbundenen Abenteuer.“

Obwohl die Einzelheiten noch nicht geklärt sind, ist sich Peter sicher, dass auch dieser Wechsel erfolgreich sein wird.

Die 45000 Follower in den sozialen Medien unterstützen diese Entscheidung. Egal, wo er sein Berufsleben fortsetzt, seine Anhänger können es kaum erwarten, bis Peter sie mit seinen künstlerischen Kreationen wieder verzaubert.



From childhood memories to fine dining – introducing chef Péter Angyal

 

Hungarian born Péter Angyal is one of the most inspiring young chefs in Austria these days. Inheriting his passion from his grandfather, his artistic creations are appreciated by 45.000 followers on a daily basis. Success though, didn't come easy.

Born in 1987 in a small city of Nagyatád near the Hungarian-Croatian border, Péter Angyal was not a young boy whom you would call a nerd these days.

'School was never really my thing. I simply liked to play football or just hang around with my friends more than sitting in a warm classroom.'

Idols and inspiration, though, do not necessarily come from within the walls of schools. For Péter, this hero was his grandfather, a passionate fisherman and a real nature lover.

'It was my favorite thing in the whole world to spend time with him on the river Dráva in our small town, observing and learning from him. This is where my love for nature and angling comes from. I am used to spending several days in a forest, next to a river in a tent, cooking on campfire and eating only what nature offers.'

As Péter explained, he chose his secondary school due to one reason only – there was less sitting in classroom when it came to culinary school than elsewhere. Back then, he was not seeing himself working as a cook or chef as he thought cooking would not allow the level of self-expression and inspiration that he was looking for.

Harsh reality stepped into his life when he finished school and started working in a restaurant in Graz, Austria.

'Without speaking German, with no experience in this profession I felt like someone threw me into deep water and I didn't even know how to swim. Of course, I have also learned a lot there – how to prepare my working area, how to work with the ingredients, how to cooperate with colleagues – actually, how the whole system works in general. I spent one year working there and then came back to Hungary.'

As it happens with many talented young chefs at that age, he was searching for a place where his work would be appreciated, but unfortunately this did not come right away. His luck changed in 2012. In his own words, this is when his real chef journey began.

'I moved to Schladming, one of the ski resorts in Austria and started working in a hotel. After working there for three and a half months, I became a sous chef. This was followed by a period of two and a half years, working day and night, when finally I got the chance to try myself as an executive chef. This was the first time I was the one who had to decide on the daily menu, the one who was choosing the ingredients. I could combine them and had a chance to try out something new. Finally, after several years, I could do my very best to present my plates the way I wanted.'

Professional success was followed by private luck – Péter got married and became a father for the first time. Routine though, suffocated him – it was a high time to change.

'After two and half years of working as an executive chef, the job was not enough for me anymore. I wanted to learn new techniques, create high quality plates and this is why I had to change. I started working in an a la carte restaurant. The same year, in 2017, I moved to Gröbming and my second child was born.'

While he is still working there, chef Péter already has some plans for the future.

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